Archiv für die Kategorie „Aus dem Kreisverband“

Dr. Albert Schleich Vorstand RMD, Thomas Kunz RMD, Klaus Breil FDP-MdB, Ralf Wimmer FDP, Alexander Spörr FDP Herr Taratsch und Herr Schernthanner Verbund AG Österreich

Dr. Albert Schleich Vorstand RMD, Thomas Kunz RMD, Klaus Breil FDP-MdB, Ralf Wimmer FDP, Alexander Spörr FDP Herr Taratsch und Herr Schernthanner Verbund AG Österreich

Der Bezirksarbeitskreis Energie und Umwelt veranstalte ein Informationstreffen über Pumpspeicherwerke mit
internationaler Beteiligung. Der Vorsitzende des AK`s Hr. Wimmer begrüßte die Verbund AG und die RMD mit dem
Vorstand Herr Dr. Albert Schleich sowie den energiepolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Herrn Klaus Breil.
Des Weiteren begrüßte er die FDP-Kreisvorsitzenden aus Regen Herrn Gerhard Glockner und Passau-Land Herrn Spörr
sowie den FDP-Kreisrat aus Passau Land Hansi Brandl. Außerdem freute Herr Wimmer, Vors. des BzAK sich über das
Kommen von Herrn Dipl.-Ing Höllhuber, Vorsitzender des Dreiländerinfrastrukturvereins
Warum Speicher? Aufgrund der Situation, dass Strom aus Sonne und Wind nicht kontinuierlich vorhanden ist, muss in
den Zeiten mit hoher Energieintensität diese Energie gespeichert werden. Überschüssige Energie steht dann bei Bedarf
wieder dem Netz zur Verfügung und verpufft nicht.
Um den Energiebedarf für die Zukunft zu sichern sind nach derzeitiger Lage Speichersystem erforderlich. Es gibt viele
Arten von Speichermöglichkeiten aber speichern durch Wasser ist momentan der einfachste Weg.
Die Verbund AG, (Österreich größter Stromlieferant mit 50%iger Abnahme des Stroms am Kraftwerk Jochenstein) und
zuständig für die Planung von Riedl informierte in sehr anschaulicher Weise über die Entstehung eines Pumpspeicher-
kraftwerkes. Am Beispiel (Kaprun) wurde von der Planung bis zur Inbetriebnahme der schonende Umgang mit der Natur
während der Bauphase aufgezeigt. Die Verbund AG in Österreich schon mehrere Pumpspeicherkraftwerke errichtet.
Herr Thomas Kunz von RMD berichte zum Thema Pumpspeicherkraftwerk Riedl und zeigt in sehr anschaulicher Weise,
wie naturschonenden Mitteln versucht wird dieses Pumpspeicher zu bauen. Gerade der Vorteil, dass die Donau als
Unterbecken dient erlaubt eine für den Naturschutz schonende Bauweise. Ganz frei von Lärm aber ist der Bau des
Oberbeckens bei Riedl nicht möglich. RMD versucht aber es so verträglich wie möglich zu machen. Die Zusammenarbeit
mit den Anwohner soll dazu verstärkt werden.
Anschließend berichtete Herr Breil aus Sicht der FDP über die Zukunft der Energiebeschaffung. Dabei ist es klar, dass
durch die Abschaltung der alten Kernkraftwerke keine Energieverknappung entstehen darf. Bisher wurden 5 Reaktoren
abgeschaltet und 3 die gerade Überholt werden gehen nicht mehr ans Netz. Die Problematik ist, dass jetzt der fehlende
Energiebedarf aus dem Ausland besorgt werden muss.
Wie sich dies in der Zukunft auswirkt ob Kernkraftwerke abgeschaltet bleiben oder wieder ans Netz gehen, kann noch
nicht gesagt werden. Es wäre fatal wenn wir den Strom aus Kernkraftwerke aus dem Ausland beziehen, die nicht unserem
Sicherheitsstandard entsprechen.
Daher ist es für die Politik die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Stromnetze ausgebaut werden, weitere Speichersysteme
entwickelt und gebaut werden. Grundsätzlich sollte aber jeder Bürger daran denken, dass Energie eingespart werden
muss, Energie soll bezahlbar bleiben. Gerade die FDP-Bayern hat mit ihrem neuen Leitprogramm die Voraussetzung
geschaffen für eine zukünftige umweltschonende und kostengünstige Energie.
Herr Wenzel aus Riedl berichtet in der Diskussion über die Problematik der Anwohner. Herr Dr. Schleich versprach auf
diese Thematik noch intensiver einzugehen. Herr Wimmer dankte Herrn Wenzel, dass er als Betroffener sich für diese
Veranstaltung Zeit genommen hat. Er hätte sich gefreut, wenn mehr Anwohner gekommen wären.
In der weiteren Diskussion berichtet Herr Dipl.-Ing. Höllhuber über den Dreiländerinfrastrukturverein. Dieser Verein, ein
Zusammenschluss von Gemeinden aus Bayern – Oberösterreich – Südböhmen, und setzt sich insbesondere
länderübergreifend für die Belange der Gemeinden ein. Dieser Verein unterstützt den Bau des Pumpspeicherkraftwerkes
in Riedl um damit einen Teil zu der Energiewende beizutragen. Er sprach vehement gegen Pseudoumweltschützer aus, die
gegen Alles sind aber kein Konzept haben, wie die Energiewende gelöst werden soll.
Fazit: Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Pumpspeicher Riedl gebaut werden muss. Bei richtiger Gestaltung ist er
eine touristische Bereicherung für die Gegend.. Jedoch sollten auf jeden Fall die Ängste der Anwohner berücksichtigt und
in die weiteren Planungen einbezogen werden. Die FDP-Niederbayern unterstützt die Anwohner in ihren Belangen.

Autor: Ralf Wimmer

Alexander Spörr, Florian Wassermann, Staatsminister Martin Zeil und Gerhard Drexler auf der Messe ausblick11 in Ruhstorf.

Alexander Spörr, Florian Wassermann, Staatsminister Martin Zeil und Gerhard Drexler auf der Messe "ausblick11" in Ruhstorf.

Die Liberalen diskutierten bei Aktionstag zur Zukunftsregion Niederbayern am Samstag in Ruhstorf über neue Strategien für den Ländlichen Raum

RUHSTORF (fdp-ndb/jk) – Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil will mit einem Bündel an Maßnahmen die Attraktivität Niederbayerns stärken. “Kein Raum in Bayern wird abgehängt”, bekräftigte Zeil am Samstag bei einer Podiumsveranstaltung der FDP-Fraktion auf der Messe “ausblick 2011″ in Ruhstorf (Lkr. Passau).

“Wir sind nicht die Schlafstätte der Metropolen”, stellte Niederbayerns

FDP-Bezirksvorsitzender Dr. Andreas Fischer klar. Der Bezirk sei sowohl Leistungszentrum als auch touristisches Erholungsgebiet, so der Landtagsabgeordnete aus Abensberg. 72.000 Gewerbebetriebe mit 390.000 Arbeitsplätzen seien der Beweis für die Leistungskraft. Wirtschaft und Wissenschaft seien fest verankert. Rund 16.000 Studenten an drei Hochschulen stärkten den Bezirk, bis 2013 seien weitere 2.400 zusätzliche Studienplätze geplant. “Wir sind auf stolz auf unseren Bezirk”, sagte Fischer in seiner Begrüßungsrede.

Zukunftsrat wie eine Keule

Das Gutachten des Zukunftsrats hat die Niederbayern laut Dr. Franz X. Kirschner, FDP-Wirtschaftssprecher im Landtag, “wie eine Keule” getroffen. Das Gutachten sei der Anstoß, über die Zukunft des Ländlichen Raums zu diskutieren. Die wirtschaftliche Verwobenheit mit den Metropolen sei in der Wirtschaftskrise sichtbar geworden: “Wenn München hustet, haben wir in Niederbayern Lungenentzündung.” Im Wirtschaftsaufschwung müsse die Region auch am Erfolg teilhaben, so Kirschner.

Arbeitsplätze mit Zukunftspotential sind laut Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die Garantie für einen attraktiven Ländlichen Raum. Bestehende Unternehmen sollen durch intensive Zusammenarbeit mit den Hochschulen gestärkt werden. Innovative und Zukunftsträchtige Unternehmen sollen gegründet und erweitert werden.

Ein starker Mittelstand ist Zeil zufolge das Herz des Wirtschaftsstandortes Niederbayern. 2010 habe das Wirtschaftsministerium mit dem Mittelstandskreditprogramm für kleinere und mittlere Unternehmen in Niederbayern 439 Vorhaben mit einem Darlehensvolumen von 31 Millionen Euro unterstützt. Es konnten dadurch 384 neue Arbeitsplätze geschaffen und 2.406 gesichert werden. Niederbayern ist nach Angaben von Zeil

Spitzenreiter bei der regionalen Wirtschaftsförderung. Gesamtinvestitionen von rund 200 Millionen Euro seien 2010 mit Zuwendungen in Höhe von 27,66 Millionen gefördert worden. Dadurch seien 489 Mitarbeiter neu geschaffen und 2.606 gesichert worden. Der Arbeitsmarkt habe sich auch 2010 wieder positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote mit 4,3 Prozent liege unter dem bayerischen Durchschnitt. “Niederbayern ist auf dem Weg in die Vollbeschäftigung.”

Mit rund 2,6 Millionen Gästeankünften verzeichnete der Regierungsbezirk 2010 einen Zuwachs von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit Mitteln der

Wirtschaftsförderung seien acht kommunale Tourismusprojekte mit 2,13 Euro und 71 gewerbliche Projekte mit 8,73 Millionen Euro bezuschusst worden. 94 Arbeitsplätze konnten neu geschaffen und 483 gesichert werden. Die Metropolen können seiner Ansicht nur funktionieren, wenn auch die ländlichen Räume Innovationen liefern. Niederbayern erhalte aus Mitteln des Programms “Aufbruch Bayern” 89,53 Millionen Euro. Unter anderem werde die Modellregion Elektromobilität Bayerischer Wald (E-Wald) mit rund zehn Millionen Euro unterstützt. Die FDP stehe für ein modernes, zukunftsorientiertes Niederbayern, so der bayerische Wirtschaftsminister.

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter kritisierte das Gutachten des Zukunftsrats als an der Wirklichkeit der Lebenssituationen vorbei führende Analyse, die “hoffentlich nie verwirklicht” werde. Großes Kapital der Niederbayern seien die Innovationskraft und Arbeitsfreude sowie die Identifikation der Menschen mit dem Land” Von der demographischen Entwicklung ist Niederbayern laut Oberreuter nicht anders als alle anderen Regionen betroffen. Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung steige auch nicht stärker als in anderen Regionen. “Niederbayern muss sich nicht genieren”, lobte der Politikwissenschaftler die Leistung der Menschen zwischen Kelheim und Freyung. Dem Bezirk habe die Wandlung vom nur landwirtschaftlich geprägten Raum zu einem modernen Standort mit einer arbeitsamen Bevölkerung gelungen. Bildungspolitik und Qualifizierung seien die beste Sozialpolitik des 21.

Jahrhunderts, so der Direktor der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Oberreuter hielt den Liberalen den Spiegel vor: Sie sollten sich vom Politik-Ansatz der Ökonomisierung “befreien”. “Die Wirtschaft ist nicht das Maß aller Dinge.”

“Innovation und Weltoffenheit” ist für Maximiliane Pangerl vom Betthaus Mühldorfer in Haidmühle der Schlüssel zum Erfolg. Mit 50 Mitarbeitern produziert

Mühldorfer im Drei-Schicht-Betrieb Kissen und Betten für die besten Hotels der Welt. “Wir könnten überall auf der Welt eine Fabrik bauen.” Es zähle aber die Verbundenheit zu den Menschen und zur Region. “Jeder hat eine Heimat.” Besonders wehrt sich Maximiliane Pangerl gegen das Gift der Subventionen. “Wir haben noch keinen Cent vom Staat bekommen”, betont die Unternehmerin.

Auf den Wissens- und Technologietransfer als Standortfaktoren referierte Prof. Dr. Helmuth Gesch, Vizepräsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut. In Ruhstorf werde gemeinsam mit der Marktgemeinde, dem Landkreis Passau und mehreren Unternehmen ein Technologietransferzentrum für skalierbare, hybride Energieversorgungskonzepte entstehen. Schwerpunkte seien Energiespeicher, die für die dezentrale umweltfreundliche Energieversorgung von Bedeutung seien. Der Freistaat habe für die Kooperation zwischen der Hochschule Landshut im Rahmen des Programm “Aufbruch Bayern” fünf Millionen Euro bereitgestellt. Gesch wies auf die Bedeutung von so genanten Cluster hin. Diese Netzwerke für Leichtbau und Mikrosystemtechnik verfügten über einen guten Ruf.

Foto: v.l.n.r. Karl-Otto Strauch, Christian Neulinger (stv. Vorsitzender) und Alexander Spörr (Vorsitzender) bei Übergabe der Medaille und Urkunde.

Foto: v.l.n.r. Karl-Otto Strauch, Christian Neulinger (stv. Vorsitzender) und Alexander Spörr (Vorsitzender) bei Übergabe der Medaille und Urkunde.

Der Vilshofener Karl-Otto Strauch wurde auf der letzten Kreisvorstandssitzung der Landkreis FDP in Vilshofen für sein Engagement bei den Liberalen geehrt.

Karl-Otto Strauch ist nunmehr 25 Jahre Mitglied der FDP. Besonders würdigte Kreisvorsitzender Alexander Spörr die Leistung seines Vor-Vorgängers im Amt, Karl-Otto Strauch, für die Liberalen in Doppelfunktion des Vorsitzenden und Schatzmeisters. Strauch übernahm den Kreisverband in einer Zeit schlechter Wahlergebnisse, Umfragewerte und
rückläufiger Mitgliederzahlen. „Karl-Otto Strauch war das Herz, dass die Liberalen im Landkreis am Leben hielt“, so Spörr.

Für die langjährige Treue und seine Verdienste bedankte sich der Kreisverband mit der Theodor-Heuss Medaille.

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Die FDP Passau-Land beschäftigte sich bei ihrer letzten Vorstandssitzung in Vilshofen mit dem Moratorium der Bundesregierung. Die Kreisliberalen begrüßen ausdrücklich das Umdenken in der Energieversorgung. Die nächsten drei Monate sollen genutzt werden um intensiv nach innovativen Lösungen der Energieversorgung zu suchen und die entsprechenden Maßnahmen wie Ausbau der Energiespeicher und des Stromleitungsnetze prioritätsmäßig nach vorne zu treiben.

Der stv. Kreisvorsitzende Christian Neulinger wies darauf hin, dass diese Herausforderung, gerade auch im Hinblick auf den zukünftigen Mehrbedarf an Energie durch E-Mobilty enorm sei und mutiger angepackt werden müsse. Abgeschaltete Energiekapazitäten müssen nicht nur ersetzt werden – auch der zukünftige Mehrbedarf muss durch den neuen, ökologischeren Energiemix abgedeckt werden!

Auch der Kreisvorsitzende Alexander Spörr argumentiere in diese Richtung: „Es kann nicht sein, dass zukunftsweisende Projekte wie Energiespeicher und die Ausweisung von Flächen für erneuerbare Energien aufgrund von naturschutzrechtlicher Bedenken torpediert werden. Es geht um eine ganzheitliche Risikoabwägung für Mensch und Ökologie. Die Kernenergie hat bei dieser Abwägung eine schlechte Bilanz.“

Dass es sich bei der Nutzung von Atomenergie um eine Brückentechnologie handelt sind sich die Liberalen einig und diese nicht länger genutzt werden darf als unbedingt notwendig.

Kernkraftwerke die über die Betriebssicherheit hinaus nicht sicher vor äußeren Einflüssen sind, wie zum Beispiel ISAR I, dürfen nach Ansicht der Kreisliberalen niemals mehr hochgefahren werden.

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Die Vereinten Nationen haben sich auf Soundvorgaben bei Elektrofahrzeugen geeinigt. Eine Regelung wurde notwendig, weil die Fahrzeuge im Stadttempo nahezu geräuschlos sind und die typischen Geräusche eines Verbrennungsmotors, welches Fußgänger warnen könnte, fehlt. Gerade Blinde/Sehbehinderte, Kinder und Senioren waren hier einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt.

Aus dem Geräusch muss verständlich werden, ob das Elekro-Vehikel gerade beschleunigt, bremst oder mit gleichmäßigem Tempo fährt.

Da ich schon seit langer Zeit immer wieder auf die Geräuschproblematik der kaum wahrnehmbaren Fahrzeuge aufmerksam gemacht habe, freut mich der Beschluss der UNO um so mehr.

Veranstaltung des FDP-BFA Umwelt und des FDP Kreisverbandes Passau-Land
Anmeldungen an Herrn Ralf Wimmer (r.wimmer@gmx.de)

16 Uhr: Besichtigung Haus am Strom mit Führung mit Diskussion (www.hausamstrom.de)
Treffpunkt Haus am Strom Kraftwerk Jochenstein 15.45 Uhr.

18 Uhr: Informationsveranstaltung mit RMD AG Vorstandsvorsitzender Dr. Schleich und Mitglied des Vorstandes Herr Kunz sowie aus Österreich die Verbund AG. Diese Firma ist für die Planung zuständig. In Österreich sind schon mehrere Pumpspeicher realisiert worden (www.verbund.at).

Abendveranstaltung ist im Panoramahotel Fohlenhof Obernzell (www.fohlenhof-hotel.de).

Datum: 15.04.2011

Zeit: 15:45 – 20:00 Uhr

Ort: Untergriesbach/Obernzell

Am 5. Februar 2011 um 09:00 Uhr besucht besichtigt der Vorstand der FDP Niederbayern das Kurmittelhaus  in Bad Griesbach.

Veranstaltungsort:
Kurmittelhaus
Thermalbadstr. 4
94086 Bad Griesbach

Beim Neujahrsempfang der Landkreis-FDP (v.l.): Staatsminister Martin Zeil, Bezirksvorsitzender MdL Dr. Andreas Fischer und Kreisvorsitzender Alexander Spörr. − Foto: Bauer

Beim Neujahrsempfang der Landkreis-FDP (v.l.): Staatsminister Martin Zeil, Bezirksvorsitzender MdL Dr. Andreas Fischer und Kreisvorsitzender Alexander Spörr. − Foto: Bauer

Bayerns Wirtschaftsminister beim Neujahrsempfang der FDP Passau-Land − Kritik an interner Personaldebatte

Vilshofen. Wenn sich der Freistaat Bayern derzeit auf dem Weg zur Vollbeschäftigung befinde, so liege dies an wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die die FDP als Regierungspartei mitgestaltet habe. Diese selbstbewusste Aussage bekamen gestern die knapp 60 Gäste des Neujahrsempfangs der FDP Passau-Land im Schlemmerhof Schmalzl mit auf den Heimweg.
Dass das Jahr 2010 für die FDP kein leichtes gewesen sei, räumten alle Redner ein. Ob inhaltliche oder personelle Gründe die Ursache für schlechte Umfragewerte seien, ließ Kreisvorsitzender Alexander Spörr im Raum stehen. Der Kreisverband Passau-Land stehe mit einem Mitgliederzuwachs von 20 Prozent allerdings gut da.
Als „beneidenswert“ bezeichnete Bezirksvorsitzender MdL Dr. Andreas Fischer die wirtschaftliche Lage in Bayern. Der Freistaat befinde sich auf dem Weg zur Vollbeschäftigung dank einer Wirtschaftspolitik, für die die FDP die Rahmenbedingungen maßgeblich mitgestaltet habe. Ein Doppelhaushalt, der von Einsparungen (911 Millionen Euro in zwei Jahren) gekennzeichnet sei, stelle einen gewaltigen Kraftakt dar, sei aber der richtige Weg. Auch das Programm „Aufbruch Bayern“ trage die liberale Handschrift. Dass Niederbayern gegenüber der ursprünglichen Fassung besser wegkomme, sei der FDP zu verdanken.
Der Weg aus der Krise der Partei, so Dr. Fischer, könne nur gelingen, wenn die FDP auf Bundesebene mehr Geschlossenheit zeige. „Personaldebatten bringen uns nicht weiter“. Programmschärfe und Rückbesinnung auf liberale Kernthemen und deren Umsetzung in der Regierungsarbeit seien jetzt angesagt.
Auch Staatsminister Martin Zeil spielte auf die Personaldebatte in der FDP an. Er appellierte daran, das Augenmerk darauf zu richten, was die Menschen bewegt, anstatt Politik als Selbstzweck zu inszenieren. „Wenn ein paar Leute in der FDP einfach einmal vier Wochen lang nichts sagen würden, anstatt in jedes Mikrofon zu reden, das ihnen hingehalten wird, wäre der FDP mehr gedient“, so der Wirtschaftsminister. Er rechnete es der FDP an, dass die Wirtschaftskrise bei den Bürgern in Bayern nicht so massiv angekommen sei wie zu befürchten war. Grüne und Linke hätten jedenfalls nichts zur Krisenbewältigung beigetragen und dürften deshalb jetzt auch nicht die Profiteure sein. „Die Bürger sollten anerkennen, wer dazu beigetragen hat, dass Deutschland wieder so gut dasteht.“
Der Wirtschaftsminister sprach sich deutlich dafür aus, nicht nur die Metropolregionen zu fördern, wie dies die Grünen forderten, sondern auch den ländlichen Raum. „Jeder EU-Staat“, so Zeil zur Finanzkrise in Griechenland und anderen Ländern, „muss seine Hausaufgaben machen, bevor er Finanzhilfen in Anspruch nimmt. Es geht nicht an, dass wir in Deutschland über die Rente mit 67 diskutieren und die Griechen mit 58 in Rente gehen“.
„Schwarz-Gelb tut Bayern gut“, war sich Martin Zeil sicher. Ohne die FDP in der Regierungsmitverantwortung hätte es das Programm „Aufbruch Bayern“ nicht gegeben. Jetzt gelte es noch, den „Landesbank-Stall endgültig auszumisten“, ohne Ansehen der Person mit der Vergangenheit aufzuräumen. Entrüstet zeigte sich der Redner über Äußerungen aus dem Lager der Linken, man sollte Wege zum Kommunismus in Deutschland auszuprobieren. Dieser Auseinandersetzung müsse sich jede demokratische Partei stellen. „Die beste Versicherung gegen solche Entwicklungen bleibt eine starke FDP“, sagte Martin Zeil unter dem Beifall der Gäste des Neujahrsempfangs. – ba

Quelle: Passauer Neue Presse

Die Berichterstattung von TRP1 finden Sie unter http://www.trp1.de/nachrichten/Optimismus_bei_der_FDP-6374.html.

9.01.2011 10:00 Uhr – Schlemmerhof Schmalzl – Vilshofen (Hundsöd 30)

Neujahrsempfang FDP Passau-Land
mit Staatsminister Martin Zeil und Bezirksvorsitzenden Dr. Andreas
Fischer

Anmeldung erforderlich. Fax (08534 96 16 21)

Datum: 9.01.2011

Zeit: 10:00 Uhr

Ort:  Schlemmerhof Schmalzl – Vilshofen (Hundsöd 30)

Dr. Andreas Fischer, MdL. Bezirksvorsitzender der FDP Niederbayern.

Dr. Andreas Fischer, MdL. Bezirksvorsitzender der FDP Niederbayern.

MdL Dr. Andreas Fischer (FDP) bricht Lanze für Niederbayern und sichert weitere 5 Mio € – Staatsminister Heubisch und Zeil geben grünes Licht
Die Chancen stehen gut, dass – dank einer Initiative von MdL Dr. Andreas Fischer (Abensberg) – beim Beschluss des Ministerrats am morgigen Dienstag ein weiteres Projekt aus Niederbayern im Paket „Aufbruch Bayern“ dabei sein wird. In Ruhstorf an der Rott (Landkreis Passau) soll ein von der Hochschule Landshut betreutes Energiespeicherforschungszentrum gefördert werden.

Erst am Freitag hatte Fischer die beiden Staatsminister Zeil und Dr. Heubisch (beide FDP) in einem Schreiben darum gebeten, weitere Projekte aus Niederbayern für das Maßnahmenpaket  „Aufbruch Bayern“ nachzumelden, da er „seinen“ Regierungsbezirk deutlich benachteiligt sah. Ein Anteil von 7,4 % am Gesamtbudget bei 9,5 % der Einwohnerzahl Bayerns – für den Abensberger Landtagsabgeordneten war schnell klar, dass deutlich mehr Geld nach Niederbayern fließen muss. Deshalb ließ er den Ministern innerhalb weniger Stunden eine Liste mit weiteren Projekten aus Niederbayern zukommen.

“Der Einsatz hat sich offenbar gelohnt”, bedankt sich der FDP Kreisvorsitzende Alexander Spörr bei Andreas Fischer, der seine beiden Fraktionskollegen, die Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch sowie für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil überzeugte. Gesternkam das positive Signal aus München: Für die Finanzierung des Technologietransferzentrums für skalierbare, hybride Energieversorgungskonzepte der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut am Standort Ruhstorf an der Rott soll es insgesamt 5 Mio. € staatliche Mittel geben.