Archiv für die Kategorie „Dogxaid“

Zwiesel/Tettenweis. Am vergangenen Wochenende waren Berg- und Naturfreunde vom Verein Dogxaid,Verein zur Förderung der Mobilität durch Blinden- und Servicehunde und der Ortsgruppe Pocking vom Deutschen Alpenverein zur vierten gemeinsamen Schneeschuhtour nach Zwiesel aufgebrochen. Mit dabei war diesmal ein Hörfunk und TV Team des Bayerischen Rundfunks.

Bei wunderbarem Winterwetter und bei idealen Schneeverhältnissen wanderte der diesmal fast 30-köpfige Tross seinem Ziel im Falkensteingebiet entgegen.

Um auch den Sehenden einen kleinen Eindruck einer Sehbehinderung zu vermitteln musste jeder sehende Teilnehmer fünf Minuten mit einer Simulationsbrille laufen.

” Die Erleichterung war bei den Teilnehmern sichtbar, als sie die Brille wieder absetzen durften“, meinte Dogxaid Vorsitzender Alexander Spörr.

Am Ziel angekommen wurde das gemeinsam Erreichte unter tief verschneiten Bäumen mit Glühwein, Schokolade und einer Brotzeit gefeiert. Klar mussten die Teilnehmer an dieser Stelle dem Bayerische Rundfunk per Interview berichten, welche Erfahrungen sie auf der Tour gemacht haben.

Aber nicht nur die Menschen konnten dieses gut organisierte Wochenende genießen, auch die Führhunde hatten viel Spaß beim Toben im Tiefschnee. Inzwischen sind Mensch und Hund wieder im Alltag angekommen und freuen sich schon auf die nächste gemeinsame Bergtour, welche für September geplant ist.

BR TV Bericht über die Dogxaid Tour: Mal die Pfoten baumeln lassen.

 

Alexander Spörr

Am 15. Oktober findet der jährlich wiederkehrende „Tag des weißen Stockes“ statt. Üblicherweise nutzen diesen Tag zahlreiche Vereine, um auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam zu machen.

Der Tettenweiser Verein Dogxaid, Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde, vertritt auch die Belange von Blindenführhundhaltern.

Alexander Spörr, Vorsitzender des Vereins, weist auf die Missstände bei den Zutrittsrechten Blinder und ihrer Führhunde hin: „Noch immer verweigern zahlreiche Supermärkte, Restaurants, Praxen und Kurkliniken den Servicehundehaltern den Zutritt in ihre Häuser, obwohl UN-Behindertenrechtskonvention, Bundes- und Landesgesetze eigentlich klarstellen, dass Behinderte auch aufgrund ihres Hilfsmittels nicht diskriminiert werden dürfen“, so Spörr.

Die Problemursache sieht der Vorsitzende in einem Informationsdefizit, welches es zu beseitigen gelte. Diesbezüglich habe der Verein Kontakt zu den Landtagsfraktionen im Maximilianeum aufgenommen und Vorschläge unterbreitet.

Speziell an die öffentlichen Kureinrichtungen der Region appelliert Spörr, keine Barrieren aufzubauen und Behinderten mit ihren Servicehunden den Zutritt zu gewähren.

Dogxaid e.V. berät die Einrichtungen bei Bedarf gerne.

Infos zum Verein Dogxaid e.V. und dessen Aktivitäten: www.dogxaid.org

 

Rastötzenalm im Gasteiner Tal

Rastötzenalm im Gasteiner Tal

Bad Hofgastein/Tettenweis. Die fünfte gemeinsame Freizeitaktivität von Dogxaid e.V. – Verein zur Förderung der Mobilität durch Servicehunde mit Sitz in Tettenweis und des Alpenvereins Pocking entführte eine zehnköpfige Wandergruppe, bestehend aus vier Nichtsehenden mit ihren Blindenführhunden und sechs sehenden Wanderlustigen, vom 09. bis 11.09.2011 ins landschaftlich reizvolle Gasteiner Tal. Albert Hösamer (AV), der in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, empfahl als Übernachtungsquartier die auf 1743 m Höhe gelegene urige Rastötzenalm.

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Frank und Indra vor einer Schaufensterfront

Frank und Indra vor einer Schaufensterfront. Veröffentlichung genehmigt durch Dogxaid e.V.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Vorsitzender von Dogxaid e.V. möchte ich auf die Stellungnahme des Vereines zum Landtagsbeschluss Drucksache Drs. 16/7962, 16/8707 Blindenführhundeausweis hinweisen.

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Die Vereinten Nationen haben sich auf Soundvorgaben bei Elektrofahrzeugen geeinigt. Eine Regelung wurde notwendig, weil die Fahrzeuge im Stadttempo nahezu geräuschlos sind und die typischen Geräusche eines Verbrennungsmotors, welches Fußgänger warnen könnte, fehlt. Gerade Blinde/Sehbehinderte, Kinder und Senioren waren hier einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt.

Aus dem Geräusch muss verständlich werden, ob das Elekro-Vehikel gerade beschleunigt, bremst oder mit gleichmäßigem Tempo fährt.

Da ich schon seit langer Zeit immer wieder auf die Geräuschproblematik der kaum wahrnehmbaren Fahrzeuge aufmerksam gemacht habe, freut mich der Beschluss der UNO um so mehr.

Gipfelkreuz gegen blauen Himmel, die 2410 m hohe Ennskraxen und zahlreiche kleinere Bergspitzen.

Gipfelkreuz gegen blauen Himmel, die 2410 m hohe Ennskraxen und zahlreiche kleinere Bergspitzen.

Bericht über die Bergtour der Führhundhalter Selbsthilfe.  Inklusion und Integration funktioniert im gemeinsamen Handeln. Reden alleine ist zu wenig. Übrigens unterstützt Dogxaid e.V. auch Privatinitiativen aus betroffenen Kreisen in vielerlei Hinsicht.

Am 18. Januar 2011 fand ein Treffen beim GKV Spitzenverband in Berlin zum Thema Präqualifikation der Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich der Blindenführhundeversorgung statt.

Für den Fortgang der Verhandlungen bedeutsame Tendenzen können Sie bei Dogxaid e.V. nachlesen.

In der Druck-Ausgabe 02/2011 des „ Deutschen Hundemagazins “ können Sie den drei Magazinseiten langen Bericht „Ein ganz besonderer Erste-Hilfe-Kurs“ über unsere Fortbildungsveranstaltung in München lesen. Sollten Sie nicht das Deutsche Hundemagazin kaufen wollen, könne Sie einen Teilnehmerbericht auf der Website von Dogxaid e.V. lesen.

Jacqueline sucht Graces Herzschlag

Bild: Jacqueline sucht und findet Graces Herz. Foto: Dogxaid e.V.

Dogxaid in der Februarausgabe des “Deutschen Hundemagazins”

In der Druck-Ausgabe 02/2011 des „ Deutschen Hundemagazins “ können Sie den drei Magazinseiten langen Bericht „Ein ganz besonderer Erste-Hilfe-Kurs“ über unsere Fortbildungsveranstaltung in München lesen.

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Tettenweis. Der heutige 15. Oktober ist Tag des weißen Stocks. Anlass für Alexander Spörr, Vorsitzender des Tettenweiser Vereins Dogxaid, der die Mobilität Behinderter durch Servicehunde fördern will, auf Gefahren der geplanten E-Wald-Region hinzuweisen.
Wie berichtet, sieht das Konzept der E-Wald-Region vor, im Bayerischen Wald großflächig Elektrofahrzeuge zu erproben und zu einer toursitischen Attraktion zu entwickeln. Spörr weist darauf hin, neben den ökologischen und ökonomischen Chancen auch zu bedenken, dass Elektro- und Hybridfahrzeuge akustisch für Blinde und Sehbehinderte kaum wahrnehmbar sind. Sie können dadurch zur tödlichen Gefahr werden, warnt der Vereinsfunktionär.
Gerade bei Straßenüberquerungen verlässt sich die Gruppe der Blinden und Sehbehinderten in ganz besonderem Maße auf ihr Gehör. Aber auch für Senioren und Kinder können fast geräuschlose Fahrzeuge sehr gefährlich werden. Alexander Spörr fordert daher, die Fahrzeuge mit einem deutlich wahrnehmbaren Sound auszustatten.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 15. Oktober 2010. Ausgabe GE

Heute mal eine Veranstaltungsempfehlung. Power trotz Handicap bei der FDP Straubing.

Liberaler Stammtisch FDP Straubing “Bürgerdialog 2020″
Ort: Wirtshaus zum Geiss, Theresienplatz 40, 94315 Straubing
Zeit: Sonntag, 10. Oktober 2010 17:00