Archiv für die Kategorie „Dogxaid“

In der Druck-Ausgabe 02/2011 des „ Deutschen Hundemagazins “ können Sie den drei Magazinseiten langen Bericht „Ein ganz besonderer Erste-Hilfe-Kurs“ über unsere Fortbildungsveranstaltung in München lesen. Sollten Sie nicht das Deutsche Hundemagazin kaufen wollen, könne Sie einen Teilnehmerbericht auf der Website von Dogxaid e.V. lesen.

Jacqueline sucht Graces Herzschlag

Bild: Jacqueline sucht und findet Graces Herz. Foto: Dogxaid e.V.

Dogxaid in der Februarausgabe des “Deutschen Hundemagazins”

In der Druck-Ausgabe 02/2011 des „ Deutschen Hundemagazins “ können Sie den drei Magazinseiten langen Bericht „Ein ganz besonderer Erste-Hilfe-Kurs“ über unsere Fortbildungsveranstaltung in München lesen.

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Tettenweis. Der heutige 15. Oktober ist Tag des weißen Stocks. Anlass für Alexander Spörr, Vorsitzender des Tettenweiser Vereins Dogxaid, der die Mobilität Behinderter durch Servicehunde fördern will, auf Gefahren der geplanten E-Wald-Region hinzuweisen.
Wie berichtet, sieht das Konzept der E-Wald-Region vor, im Bayerischen Wald großflächig Elektrofahrzeuge zu erproben und zu einer toursitischen Attraktion zu entwickeln. Spörr weist darauf hin, neben den ökologischen und ökonomischen Chancen auch zu bedenken, dass Elektro- und Hybridfahrzeuge akustisch für Blinde und Sehbehinderte kaum wahrnehmbar sind. Sie können dadurch zur tödlichen Gefahr werden, warnt der Vereinsfunktionär.
Gerade bei Straßenüberquerungen verlässt sich die Gruppe der Blinden und Sehbehinderten in ganz besonderem Maße auf ihr Gehör. Aber auch für Senioren und Kinder können fast geräuschlose Fahrzeuge sehr gefährlich werden. Alexander Spörr fordert daher, die Fahrzeuge mit einem deutlich wahrnehmbaren Sound auszustatten.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 15. Oktober 2010. Ausgabe GE

Heute mal eine Veranstaltungsempfehlung. Power trotz Handicap bei der FDP Straubing.

Liberaler Stammtisch FDP Straubing “Bürgerdialog 2020″
Ort: Wirtshaus zum Geiss, Theresienplatz 40, 94315 Straubing
Zeit: Sonntag, 10. Oktober 2010 17:00

Jacqueline kletttert durch eine Engstelle

Jacqueline kletttert durch eine Engstelle

Nachdem Mitglieder von Dogxaid e.V. (Verein zur Förderung der Mobilität von Menschen mit ihren Servicehunden) und Mitglieder der Pockinger Ortspruppe des Alpenvereins im Rahmen von zwei Schneeschuhwanderungen beste Erfahrungen in der gegenseitigen Begleitung gesammelt hatten, wurde beschlossen, neue Wege zu gehen.

Dogxaid Vorsitzender Alexander Spörr und Alpenvereins-Vize Albert Hösamer planten für das letzte Wochenende einen Wanderaufenthalt für Blinde und Sehbehinderte auf der Weissenhof Almhütte im österreichischen Kleinarl.

Ziel war es, blinden Menschen dieses besondere Erleben zu vermitteln und gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Weissenhofalm, ein urgemütliches Quartier in 1770 Meter Höhe war Ausgangspunkt für unterschiedliche Wanderungen. Wurde am Anreisetag für den Aufstieg zur Hütte der gut ausgebaute Almweg gewählt, ging es am Samstag und Sonntag ins Gelände. Auf- und Abstiege über Stock und Stein bis über 2000 Meter waren dabei zu bewältigen. Durch ein lockeres Miteinander gelang es den Sehenden Helfern schnell, sich auf die Führbedürfnisse der Blinden einzulassen. Somit konnten auch schwierige Wander- und Kletterpassagen gemeinsam gemeistert werden.

Wandertruppe,letzte Schritte auf den Gipfel

Wandertruppe,letzte Schritte auf den Gipfel

Auf den Wanderungen beschrieb Albert Hösamer immer wieder typische alpine Pflanzen, welche auch betastet wurden. Ebenso lauschte die Gruppe dem Pfeifen von Murmeltieren, dem Röhren der brünftigen Hirsche und natürlich den Glocken der zahlreichen Kühe. Ein besonderes Highlight war der Sonnenuntergang am Samstag Abend und dessen Beschreibung durch Albert Hösamer. Man konnte die Emotionen der Blinden und sehbehinderten Wanderer förmlich greifen.

Bergwanderer vor dem Sonnenuntergang

Bergwanderer vor dem Sonnenuntergang

Das eindrucksvolle Erlebnis wird allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben und bildet die Grundlage für weitere angedachte Gemeinschaftsaktionen. Ein ausführlicher Teilnehmerbericht wird demnächst auf Dogxaid.org veröffentlicht.

Grace, Labradorhündin braun vor den Gipfeln am Horizont

Grace, Labradorhündin braun vor den Gipfeln am Horizont

Für den Verein Dogxaid e.V. habe ich ein Artikel über die Eigentumsverhältnisse an einem Blindenführhund verfasst. Dieser findet sich unter  http://dogxaid.org/index.php?menuid=61

Schneeschuhwanderung_Dogxaid_Zwiesel1958web

22 Schneeschuhwanderer kämpfen sich durch den Tiefschnee. Fotos: Alexander Spörr

Zwiesel. Zum zweiten Male veranstaltet der Verein Dogxaid e.V. (Tettenweis/Lkr. Passau)  Verein zur Förderung der Mobilität durch Servicehunde gemeinsam mit dem Alpenverein Pocking eine Schneeschuhwanderung im Bayerischen Wald. War man im letzten Jahr in Bodenmais, so traf man sich heuer in Zwiesel.

Insgesamt waren 14 Dogxaid Aktivisten aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. Davon fünf Nichtsehende mit insgesamt acht Servicehunden. Ein besonderes Schnee-Erlebnis sollte es  für Mensch und die Hunde werden. “Schnee erschwert normalerweise die Führarbeit von Blindenführhunden enorm.Die Hunde haben massiv mit den verengten, sowie vereisten Gehsteigen und
Strassen zu kämpfen. Schneehaufen erschweren die Orientierung z.B. beim Finden von Bushaltestellen oder Überqueren von Straßen”, erklärte Dogxaid Vorsitzende Alexander Spörr. “Eine Schneeschuhwanderung im Wald ohne Strassen, Kreuzungen und ohne Führaufgabe im Freilauf hingegen ist für die Hunde Spaß pur.” fügte Vize Chefin Silvia Beffa hinzu.

Schneeschuhwanderung_Dogxaid_Zwiesel1993web

Gruppenbild mit den Servicehunden

Zu den Dogxaidaktivisten gesellten sich acht Alpenvereinmitglieder zu einer Tour am Riesberg, durch eine unberührte Winterlandschaft mit  60 Zentimeter Neuschnee. “Das war anstrengend, aber unendlich schön”, sagte einer der Teilnehmer.  Und natürlich gab es auch Pausen, mit selbst gebackenem Kuchen, mit Glühwein und vielen neuen Eindrücken für Sehende und Nichtsehende. Und dann gab es auch noch die Vorfreude auf ein gemeinsames Hüttenwochenende im September.

Zum Tag des weißen Stockes bezieht der bundesweit operierende Verein Dogxaid e.V. vom 15.10. bis 18.10.2009 Quartier in Tambach-Dietharz (Thüringen). Eine Gruppe nichsehender und sehender Wanderer werden sich mit ihren Führhunden in den kommenden Tagen die Wanderwege der Region erschließen.

Alexander Spörr, Vorsitzender des Vereins erklärt: „Unsere Wanderungen sind stets gut besucht. Dies hat vor allem zwei Gründe. Die verantwortungsbewussten Führhundehalter können ihren Hunden eine abwechslungsreiche Freizeit verschaffen und der integrative Kontakt zwischen Sehenden und nicht Sehenden verläuft über die Hunde und die gemeinsame Wanderung ohne Hemmschwellen.“

Wer mehr über den Verein erfahren möchte kann dies über die Internetseite www.dogxaid.org. Interessenten die ein Stück in der Region Tambach-Dietharz mit wandern möchten, können sich bei Alexander Spörr melden.

Tettenweis. Zum Tag des weißen Stockes stellte Alexander Spörr, Vorsitzender von Dogxaid e.V. in Tettenweis, die nächsten Veranstaltungen des Vereins vor. Dogxaid e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderungen durch ausgebildete Hunde zu unterstützen.
Am 7. November besuchen Mitglieder des Vereins die Stiftung Schweizer Blindenführhundeschule Allschwil bei Basel und informieren sich über das Führhundewesen in der Schweiz. Im Januar wird es eine weitere Schneeschuhwanderung, gemeinsam mit dem Alpenverein Pocking, geben. Für 2010 sind bereits jetzt weitere überregionale Veranstaltungen für Mensch und Hund geplant, unter anderem “Entspannung vom Führalltag” oder das Wochenendseminar “Blind! – Kann mir ein Führhund helfen?” Die Jahreshauptversammlung wird in Grainau, Oberbayern, stattfinden. Dort treffen sich am ersten Juniwochenende wieder begeisterte zwei- und vierbeinige Wanderer. Infos zu den Veranstaltungen gibt es auf www.dogxaid.org oder per E-Mail.

Erschienen am 15. Oktober 2009 in der Passauer Neuen Presse. Lokalausgabe Pocking

Peggy klettert an der Naturwand. Foto: Alexander Spörr

Peggy klettert an der Naturwand. Foto: Alexander Spörr

Am vergangenen Freitag war ich als Vorsitzender des Vereins Dogxaid e.V. gemeinsam mit der nicht sehenden Peggy Jacob und Ihrer Führhündin Ella beim Klettern im Inntal-Klettergarten. Eine interessante Erfahrung war dies. Der Bericht über unsere Kletteraktion können Sie auf der Homepage von Dogxaid nachlesen.

Schneeschuhwanderung 2009 am Arber. Schneeschuhwandergruppe wandert hintereinander durch den Tiefschnee. Blindenführhunde springen im Freilauf herum. Foto: Alexander Spörr

Schneeschuhwanderung 2009 am Arber. Schneeschuhwandergruppe wandert hintereinander durch den Tiefschnee. Blindenführhunde springen im Freilauf herum. Foto: Alexander Spörr

Manchmal passieren einfach wunderbare Sachen: Mitglieder des Vereins Dogxaid e.V. (Verein zur Förderung der Mobilität durch Servicehunde) und Bergfreunde der Alpenvereins-Ortsgruppe Pocking trafen sich zu einer gemeinsamen “Natur-Erlebnis-Schneeschuhwanderung” am Parkplatz “Schönebene” bei Bodenmais. Fünf nichtsehende Naturliebhaber mit ihren Blindenführhunden, drei Begleiter von Dogxaid sowie sechs Pockinger Bergfreunde brachen bei sonnigem Wetter zu ihrer vierstündigen Schneeschuhwanderung auf. Über einen Rundkurs ging es durch den tief verschneiten, einsamen Winterwald bis zum Langlauf- Aktivzentrum. Bei mehreren Pausen lauschten die Schneeschuhwanderer der Stille der Natur, verschiedene Bäume konnten ertastet werden. Und neben einer zünftigen Brotzeit gab es noch Glühwein und selbstgebackene Nussecken. Gefallen hat es nicht nur den Menschen, auch die Hunde konnten sich im Schnee richtig austoben und etwas Abstand von ihrer hoch konzentrierten und anstrengenden Führarbeit bekommen. Später bei Kaffee und Kuchen wurde angeregt über die Erlebnisse des Tages gefachsimpelt. Und es war Gelegenheit, die neuen Freunde besser kennen zu lernen. Schließlich vereinbarten Albert Hösamer (2. Vorsitzender des Pockinger Alpenvereins) und Alexander Spörr (Vorsitzender von Dogxaid e.V.), auch in Zukunft gemeinsame Projekte durchzuführen.