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Für was war jetzt die “innere Revolte” gut? Wem hat sie was gebracht? Die letzten treuen FDP-Wähler sind jetzt auch verunsichert – und das
zu Recht -, warum sollte man eine Partei wählen, der die eigenen Mitglieder nicht mehr so viel trauen, daß diese ihre Beträge nicht mehr abführen wollen.
Wenn die Arbeit des Bundes-FDP so schlecht ist, warum liegen dann hier keine Konzepte mit Verbesserungsvorschlägen auf dem Tisch? Ich höre hier
immer nur wie schlecht alles ist, konnte aber bisher keinen vernünftigen Vorschlag zur Abhilfe finden. Auch bei den letzten Bad-Füssinger-Gesprächen
hörte ich weder Beschwerden, noch Änderungsvorschläge. Wo waren da die Unzufriedenen?
Mit einer “Suppenkaspertaktik” wird wohl keiner was ändern und die Partei nach vorne bringen. Auch eine öffentlich Verarschung auf Bestellung durch
die Sendung “Quer” bringt mit Sicherheit keine Wählerstimmen. Und so manche Vorsitzende müssen demnächst mal etwas “nachsitzen”!
Es kann ja nicht angehen, daß hier einfach zugesehen wird, wenn hier die ganze niederbayerische FDP lächerlich dargestellt wird.
Wenn wir zukünftig was ändern möchten, das uns nicht passt, dann sollten wir gemeinsam ein Konzept ausarbeiten und dieses in Berlin vorlegen oder persönlich mit den Verantwortlichen besprechen. Nur gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen.
Um weiterhin zu überleben benötigen wir eine positive Presse, mehr denn je.
Wir, die Liberalen im Passauer Land, sind jederzeit bereit in einem entsprechenden Arbeitskreis mitzuwirken.

Alexander Spörr
Morgen, den 6. März 2010 findet der niederbayerische Bezirksparteitag der FDP, mit Neuwahlen des Vorstandes in Dingolfing statt. Wie angekündigt werde ich dort nicht mehr für den Vorstand kandidieren.
Thematisch wird sich der Bezirksparteitag mit folgenden Anträgen beschäftigen:
- Die medienkompetente Schule
- Private Altersversorgung für Abgeordnete des Bayerischen Landtages
- Verantwortung für kommende Generationen wahrnehmen:
Konsequenten Sparkurs einhalten - Hartz IV – Keine Leistung ohne Gegenleistung
- Beteiligung an Oberbürgermeister-, bzw. Landratswahlen
- Kreisvorsitzenden-Konferenz auf Bezirksebene
- Das Erscheinungsbild der FDP
- Zivildienst bei der Freiwilligen Feuerwehr
- Bayernhymne nach Joseph Maria Lutz
- Sinnvoller Ausbau der Donau
- Finanzierung des Straßenbaus durch Gebührenerhebung
- Sicherstellung der Qualitätsverbesserung durch die Mittelschulen

Liberale stellen im Wahlkreis 231 (Landkreise Rottal-Inn und Dingolfing) stellen ihren Bundestagskandidaten auf. v.l.n.r Alexander Spörr, Andreas Fischer, Günther Kammerer, Josef König, Toni Deller. Foto: (c) FDP
Liberale stellen im Wahlkreis 231 (Landkreise Rottal-Inn und Dingolfing)
Kandidaten auf/Startschuss für Bundestagswahlkampf/FDP-Bayern-Liste wird am
29. März in Dingolfing gewählt
DINGOLFING (jk) – Die Liberalen gehen im Wahlkreis 231 mit Günther Kammerer
aus Dingolfing ins Rennen um die Bundestagswahl am 27. September 2009. Der
45jährige Versicherungsfachmann und FDP-Kreisvorsitzender ist von den
Delegierten aus den Kreisverbänden Rottal-Inn und Dingolfing am Donnerstag
gewählt worden. Er ist der erste gewählte FDP-Direktkandidat in
Niederbayern.
Unter der Leitung des FDP-Landtagsabgeordneten und Bezirksvorsitzenden Dr.
Andreas Fischer (Abensberg), Schriftführer Bezirksvize Alexander Spörr
(Tettenweis) und Beisitzer Bezirksrat Anton Deller (Ergolding) gingen
problemlos und zügig über die Bühne. Mit einem hundertprozentigen Ergebnis
wurde Günther Kammerer von den Delegierten zum Kandidaten gekürt. “Wir sind
mit Günther Kammerer gut aufgestellt und gehen Erfolg versprechend in die
Bundestagswahl.” Mit diesen Worten hatte der Rottaler Kreisvorsitzende Josef
König seinen Kollegen aus dem Partner-Landkreis für die Kandidatur
vorgeschlagen.
Große Koalition ist nicht das Gelbe vom Ei Günter Kammerer bedankte sich für
das große Vertrauen des Gremiums. “Die Politik der großen Koalition aus
CDU/CSU und SPD ist nicht das Gelbe vom Ei”, sagte er in seiner
Vorstellungsrede. Er plädiert dafür, den Gesundheitsfonds abzuschaffen und
die Steuern und Abgaben zu senken. Der verheiratete Familienvater mit einem
Sohn und Versicherungsfachmann setzt sich seit 29 Jahren für die liberale
Sache ein. Ziel sei es, so der Kandidat, mit der FDP im Wahlkreis das
drittbeste Ergebnis der Parteien zu erreichen.
Als Vertrauensmann des Wahlkreises wurde der Rottaler FDP-Kreisvorsitzender
Josef König gewählt, Stellvertreter ist Bernhard Rauschhuber (Gangkofen).
Die Eidesstattliche Erklärung über den ordnungsgemäßen Ablauf
unterzeichneten die Kreisräte Franz Egerer (Großköllnach) und Oliver Niebler
(Simbach am Inn). Für den Kreiswahlausschuss nominiert wurden Josef König
und Bernd Rauschhuber vorgeschlagen.
Entscheidend für den Einzug in den Bundestag ist die Platzierung der
FDP-Kandidaten auf der bayerischen Liste. Die Liberalen im Freistaat stellen
diese Liste am 29. März 2009 in Dingolfing auf. Auf dieser Veranstaltung
werden sich Günther Kammerer als Direktkandidat und Josef König als
Listenkandidat bewerben. Als Delegierte für diese Veranstaltung wurden
gewählt: Erwin Beck (Ortsvorsitzender Dingolfing), Franz Egerer, Günther
Kammerer, Josef König und Florian Wassermann. Als Ersatzdelegierte fungieren
Manuela Demmelmaier (Dingolfing), Oliver Niebler, Walter Steinbeißer
(Malgersdorf), Bernd Rauschhuber und Stefan Jordan (Dingolfing).
“Die liberale Handschrift ist erkennbar”, sagte Dr. Andreas Fischer,
FDP-Bezirksvorsitzender und stv. Vorsitzender der Landtagsfraktion. Gerade
würden Änderungen am strengsten Rauchverbot der Republik zwischen
Wirtschafts- und Gesundheitsministerium abgestimmt und für eine Regelung
aufbereitet, die sowohl dem Nichtraucherschutz als auch den Interessen der
Wirte gerecht werde, so Fischer. Die FDP habe auch bei den
Online-Durchsuchungen die CSU gebremst. Der größere Koalitionspartner CSU
habe die geänderten Machtverhältnisse in Bayern akzeptiert. Die Prognosen
sehen laut Landesvize Fischer die FDP im zweistelligen Prozentbereich, so
dass die Ausgangsbasis bei der Bundestagswahl hervorragend sei. “Wir wollen
zwei Abgeordnete nach Berlin schicken”, gibt Fischer die Marschroute vor.
“Die Chancen stehen hervorragend für eine Regierungsbeteiligung der FDP in
Berlin.”
Die gestiegenen Kosten für Sozialhilfe und die fünf niederbayerischen Bäder
sind die Problemfelder im Bezirksrat, wie der FDP-Bezirksrat Anton Deller
aus Ergolding berichtete. In die fünf Bäder würden im Jahr 2009 rund 4,5
Millionen Euro investiert. Die Bezirksumlage bleibe konstant, sei die
erfreuliche Nachricht, so Deller.” Der Haushalt ist gesichert.”
