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(v.l.n.r) Franz Lupp, Christine Walton,Sandra Drandl, Hansi Brandl und Alexander Spörr
Bad Griesbach. Auf der Kreishauptversammlung zur Europawahl 2009 sprach
sich Alexander Spörr, Kreisvorsitzender FDP Passau-Land für den Landshuter
Hochschulprofessor Dr. Christoph Zeitler als bayerischen Spitzenkandidat der
Liberalen aus. Die bayerische FDP wird am 29. November in München ihre
Europawahlliste festlegen.
Zuvor findet ein niederbayerischer Parteitag am 22. November in Passau statt.
Nach Spörrs Empfehlung zu Gunsten von Christoph Zeitler wählte der Kreisver-
band seine Delegierten zur Landesvertreterversammlung. Gewählt wurden:
Christine Walton, Franz Lupp, Josef Zormeier und Alexander Spörr.

Der neu gewählte Kreisvorstand: Schatzmeister Josef Zormeier, Christine Walton, Schriftführer Franz Lupp, Kreisvorsitzender Alexander Spörr und Beisitzer Christoph Zormeier.
Pocking. Die FDP Passau-Land hat auf ihrer letzten Kreishauptversammlung Ihre Vorstandschaft neu gewählt. Erneut, wie vor zwei Jahren, wurde Alexander Spörr aus Tettenweis einstimmig zum Kreisvorsitzenden wiedergewählt. “Dies eindeutige Votum ist großartig und zeugt von dem Respekt unserer Mitglieder vor meiner und der erfolgreichen Arbeit meiner Vorstandskollegen ” resümiert Alexander Spörr sein Wahlergebnis. Zu Spörrs Stellvertreter wurde Hans Killer (88%), Landwirt aus Pocking gewählt, der dieses Amt bereits in früheren Jahren ausübte. Weiterhin Schatzmeister ist der Pockinger Stadtrat Josef Zormeier, dem es in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Alexander Spörr gelang den FDP Kreisverband aus schwieriger finanzieller Lage zu befreien, so dass der Kreisverband nun zu den finanzstärkeren liberalen Gliederungen in Niederbayern gehört.
Neu und erstmalig in den Vorstand wurde der Ortenburger Franz Lupp als Schriftführer gewählt. Ebenfalls neu als Beisitzer sind die Autorin Christine Walton aus Rotthalmünster, sowie der Student Christoph Zormeier im Kreisvorstand.
Alexander Spörr berichtete, aus der Landespartei und den Koalitionsverhandlungen, dass die Vereinbarungen mit der CSU eine klare Liberale Handschrift trügen, als Beispiele nennt er die Innen- und Rechtspolitik, die hauptsächlich von seinen niederbayerischen Parteikollegen Dr. Andreas Fischer und Dr. Max Stadler verhandelt wurden. So werde in Zukunft das Versammlungsrecht bürgerfreundlicher gestaltet und der Zugriff auf vorratsgespeicherte Telefonkommunikationsdaten ausgesetzt. Auch bei der Online-Durchsuchung von Privat PC’s wurden Erfolge erzielt. Aus Sicht des Passauer Kreisvorsitzenden sind diese aber noch nicht ausreichend: “Es müsse strenge, klare und von Richtern überwachbare Voraussetzungen geben, wann ein derartiger Grundrechte-Eingriff in welchem Ausmaß zulässig ist.”, so Spörr
Zufrieden zeigte sich Spörr bezüglich zweier medienpolitischen Kernvereinbarungen im Koalitionsvertrag, die er als stv. Vorsitzender des Landesmedienausschusses und Antragsteller im Landesvorstand maßgeblich betrieben hat. Hierbei handele es sich um ein klares Bekenntnis zu den regionalen TV-Sendern und deren wirtschaftlichen Sicherstellung, sowie der Vereinbarung, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht mehr durch eine gerätebezogene GEZ Gebühr zu finanzieren.
Anstelle dessen soll diese Gebühr durch eine sozialverträgliche haushaltbezogene Medienabgabe ersetzt werden.
“Ich bin derzeit sehr viel in München” erklärte Spörr zu seiner Arbeit im Landesvorstand. Er bestätigte auch sein künftiges Engagement im Landesverband, denn jetzt habe seine Arbeit einer Regierungspartei noch mehr Bedeutung. Er war auch an der parteiinternen Wahl der Minister Zeil und Heubisch beteiligt.