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Alexander Spörr

Alexander Spörr

Bei der OB Wahl in Landshut erhielt der FDP Kandidat Prof. Dr. Zeitler 389 Stimmen, dass sind gerade mal 1,58 %. Zuwenig für einen Kandidaten der mit dem Anspruch angetreten ist, den Amtsinhaber Hans Rampf (CSU) in die Stichwahl zu zwingen.

Es wäre nun zu einfach, die alleinige Schuld bei Zeitler zu suchen. Zwar ist Zeitler auch Opfer seiner selbst, doch das personelle Problem der Liberalen steckt tiefer.

Wurde die FDP noch bis in den Bundestagswahlkampf von einem Teamspirit getragen, so ist heuer davon nichts mehr übrig. Das Präsidium der niederbayerische FDP ist hierfür bestes Beispiel. Dort sollen Leute zusammen arbeiten die nicht miteinander können. Es herrscht Eiszeit. Zwar betonen die Akteure durch gegenseitiges Schulter klopfen Wertschätzung und Zuneigung, nur so recht abnehmen möchte dies den Darstellern niemand.

Niederbayerns FDP braucht einen teamfähigen Vorstand und dies setzt personelle Veränderungen voraus. Aus der Wahlschlappe wird nach meiner festen Überzeugung aber keiner aus der Führungsriege die Konsequenzen ziehen, dafür sind die Damen und Herren zu eigenbrötlerisch.

Viel mehr wird weiterhin über den Liberalismus siniert, ob dieser gut oder böse sei. Es ist nicht ein Fehler des Liberalismus, wenn dieser „boshaft“ wird, sondern ein Fehler des Personals, das den Liberalismus „boshaft“ werden lässt.

Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire Foto: Marc Nozell / Wikimedia.org

Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire Foto: Marc Nozell / Wikimedia.org

Gestern wurde Barack Obama, ein sympathischer Demokrat, erstmals Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Hierzu möchte ich dem Präsident von dieser Stelle aus gratulieren.

Das Wahlergebnis zeigt, dass die Amerikaner einen Kurswechsel in der Innen- und Außenpolitik ihres Landes wünschen. Gleichfalls wünschten sich auch viele Deutsche diesen Wechsel.

Amerika, wie auch Europa, steht vor großen globalen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Prävention vor Terrorismus, der international organisierten Kriminalität, Banken- und Finanzkrise und die Bekämpfung des Klimawandels.

Die globalen Probleme treffen Europäer wie Amerikaner, daher wird ein verstärktes kontinental übergreifendes Miteinander wichtig für unsere Zukunft sein.