Informationsseminar „Mehr Mobilität durch einen Blindenführhund“

für Führhundinteressenten und Krankenkassenvertreter

Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Blinden- und Servicehunde, veranstaltet vom 21. bis 23. Oktober 2016 ein Seminar für blinde und sehbehinderte Interessenten, welche sich mit dem Gedanken tragen, ihre mobile Freiheit durch einen Blindenführhund zu erweitern.

„Zugleich steht es Vertretern der Krankenkassen frei sich bei diesem Seminar mit dem Hilfsmittel Blindenführhund vertraut zu machen. Die Kompetenz ist bei den meisten Kassen verbesserungswürdig“, erläutert Vorstandsmitglied Peggy Jacob die diesjährige Zielgruppen­erweiterung des Seminars.

Das in Petersberg bei Fulda stattfindende dreitägige Wochenendseminar wird vor allem die Frage “Ist ein Blindenführhund das geeignete Hilfsmittel für mich” beantworten.

Möglichen zukünftigen Führhundhaltern wird in diesem Rahmen das alltägliche Leben mit einem Führhund umfassend vermittelt.

„Die Entscheidung, die umfassende Verantwortung für einen gut ausgebildeten Blindenführhund zu übernehmen, sollte niemals aus einer spontanen Laune heraus getroffen werden! Im Gegenteil: Dieser, das Leben verändernde Schritt, bedarf einer tiefgründigen Vorabinformation und will – auch innerhalb der Familie und des gesamten Umfeldes – sehr gut überlegt, das Für und Wider sorgfältig abgewogen und alles Weitere intensiv vorbereitet werden. Unser Infoseminar bietet hierfür eine hervorragende Grundlage“, meint Vereinsvorsitzender Alexander Spörr.

Am Veranstaltungsort werden die Seminarteilnehmer von langjährigen, erfahrenen Blindenführhundhaltern beraten.

Ein Jurist wird rechtliche Fragen wie, z.B. “Wie beantrage ich bei der Krankenkasse die Kostenübernahme für einen ausgebildeten Blindenführhund?” erörtern.

Wie bei Dogxaid-Seminaren üblich, wird es vor Ort die Möglichkeit geben, unter fachkundiger Leitung von Blindenführhundtrainern Probeläufe mit Blindenführhunden im Geschirr zu absolvieren.

Näheres zum Seminarablauf ist auf der Dogxaid Homepage zu erfahren.

Die Bessermenschen

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Wenn man sich beim Thema Asyl und Flüchtlinge humanistisch äußert wird einem sehr schnell abfällig vorgehalten man sei ein “Gutmensch”.

Tatsächlich meinen diejenigen, die sich so ausdrücken, sie selbst seien „Bessermenschen“.

Aus unserer Geschichte sollten wir gelernt haben: „Bessermenschen sind die Mitläufer und Täter von morgen.“

Zeigt Flagge! – We have the power!

 

Ein freier Mensch (Albert Schweitzer)

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein,
gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen,
mich nach etwas sehnen und es verwirklichen,
Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab,
mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten,
als ein gesichertes Dasein führen,
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges,
als dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,
noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt,
selbst für mich zu denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen
und zu bekennen, dies ist mein Werk.
Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
“Ich bin ein freier Mensch”.

Dogxaid und Alpenverein streifen durch den winterlichen Nationalpark

Die nun seit Jahren bestehenden Kooperation zwischen Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Servicehunde und dem Alpenverein Pocking wird auch im kommenden Jahr fort geführt. Die Vorsitzenden Rudolf Allmeroth und Alexander Spörr einigten sich für die kommende Winterwanderung mit Blinden und Sehbehinderten und deren Führhunden auf das erste Februarwochenende vom 6. bis 8. Februar 2015. Die Wanderung wird bei guten Schneeverhältnissen als Schneeschuhwanderung im Nationalpark Bayerischer Wald durchgeführt. Übernachten wird die Gruppe in Zwiesel. Sehende und blinde bzw. sehbehinderte Interessenten können sich beim Verein Dogxaid e.V. unter der Rufnummer 08534 9616-11 oder auf dessen Homepage www.dogxaid.org informieren. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Dezember 2014 möglich.

Offenheit füreinander und freundschaftliches Miteinander!

Wanderungruppe unterwegs auf dem Feuerkogel

Wanderungruppe unterwegs auf dem Feuerkogel

Tettenweis/Ebensee. Mobilität ist das A und O für jeden von uns und bedeutet Freiheit! Das erleben viele als vollkommen normal. Doch Menschen mit Behinderung stellt dies oft vor Probleme; Barrieren im Alltag hindern sie mitunter daran, das gleichermaßen auszuleben. Aber es geht auch anders. Das beweisen Dogxaid e.V. – unabhängiger Selbsthilfeverein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde mit Sitz in Tettenweis – und Alpenvereinsmitglieder der Sektion Pocking seit Jahren.

Seit 2009 gehen sie gemeinsam auf Schneeschuhtour im Bayerischen Wald. Ab 2010 ergänzt ein Wanderwochenende in der Oberösterreichischen Alpenregion den Terminkalender beider Vereine. Am Freitagnachmittag trafen sich 14 gut gelaunte Teilnehmer (4 blind bzw. sehbehindert und zehn sehend) in Ebensee/Salzkammergut. 3 ausgebildete Blindenführ- und ein Familienhund vervollständigten das Wanderrudel. Die Seilbahn brachte die Gruppe auf 1.625 m Höhe zum Feuerkogelhaus.

Peggy Jacob aus Leipzig (Schriftführerin bei Dogxaid e.V.) organisiert mit Alexander Spörr von Beginn an diese Begegnungsaktivitäten. Peggy Jacob sagt: “Wir suchen ganz bewusst kleinere Quartiere, die möglichst gut erreichbar sind, in denen wir uns als Blinde selbstständig orientieren können und wo auch unsere Hunde als Gäste herzlich willkommen sind.” Sie fügt hinzu, dass dies oft nicht so einfach ist. Aber bisher hätten sie bei der Auswahl der Unterkunft stets ins Schwarze getroffen.

Nach der teilweise langen Anreise wurde es für den ersten Tag bei einem entspannten Spaziergang belassen. Mit ausreichend Proviant im Gepäck ging es am nächsten Morgen auf Wandertour. Auf 1.707 m Höhe,am Europakreuz des Alberfeldkogel angekommen, war der erste Anstieg bewältigt und man wünschte sich gegenseitig Berg heil. Am Tag zuvor nutzten die vier blinden Teilnehmer bereits die Gelegenheit, in der Talstation der Feuerkogelseilbahn ein Modell des Europakreuzes zu ertasten. Der Begleittext wurde aus dem Flyer vorgelesen. Weiter führte die gut zu bewältigende Route zum Helmeskogel. Auf 1.633 m trug sich die Gruppe ins Gipfelbuch ein und rastete in unmittelbarer Nähe ausgiebig. Auch der Rückweg zum Feuerkogelhaus stellte für niemanden ein Problem dar. Alle waren zu jeder Zeit sicher unterwegs. Jeder blinde Wanderer fand mit seinem Begleiter schnell die für ihn angenehmste Führ-Methode heraus. Gegenseitiges Vertrauen spielt dabei eine wesentliche Rolle. So konnten auch Stellen mit Geröll oder steilere Anstiege unkompliziert gemeistert werden. Alexander Spörr, Vorsitzender von Dogxaid e.V. erklärt: “Jedem unserer zumeist blinden/sehbehinderten Teilnehmer stellen wir bei den Wanderungen einen sehenden Begleiter zur Seite. Darüber hinaus nehmen wir weitere sehende Wanderer mit, die z.B. bei schwierigen Passagen zusätzlich unterstützen. Auch ist es wichtig, die mitlaufenden Hunde im Blick zu behalten – diese haben bei den Touren mit uns unterwegs keine Verpflichtungen und genießen ihre Freizeit entsprechend ausgelassen.” Er hebt ergänzend hervor: “Dogxaid e.V. legt sehr hohen Wert darauf, dass die sehenden Begleiter insbesondere zuverlässig, umsichtig und aufmerksam agieren, aber auch aufgeschlossen dafür sind, Landschaft, Pflanzen, etc. beschreibend näher zu bringen.” Beide Hüttenabende klangen in der gemütlichen Atmosphäre des Feuerkogelhauses lustig aus. Nette Gespräche standen ebenso im Mittelpunkt.

Bevor es am Sonntagmittag mit der Seilbahn wieder ins Tal ging, entschied sich die Gruppe noch für einen lockeren Spaziergang auf dem Almen-Rundweg. Sieben Teilnehmer – zwei sehbehindert und fünf sehend – waren dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Sie empfanden das gemeinsame Erlebnis durchweg als echte Bereicherung. Sie sind dankbar für die gewonnenen Eindrücke und gesammelten Erfahrungen. Ein sehendender Mitwanderer erwähnte resümierend, dass er noch nie so bewusst auf den Weg geachtet hat. Auch ein 13-jähriger sehender Mitwanderer der nach negativen Erfahrungen mit Hunden seine Angst vor Hunden besiegen wollte stellte stolz fest, dass Dank des Wochenendes seine Angst vor Hunden weniger geworden ist.

Ilztalbahn: Ein gute und logische Entscheidung

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Alexander Spörr, Kreisvorsitzender der FDP Passau begrüßt den Beschluss der Landkreise Freyung-Grafenau und Passau, sich für einen Probebetrieb zur Wiederaufnahme eines regulären Personennahverkehrs auszusprechen.
„ Die Ilztalbahn hat die letzten Jahren erfolgreich gearbeitet und hat gute Chancen auch im regulären Personenverkehr erfolgreich zu sein.
Mobilität ist wichtig für die Bürger. Die Ilztalbahn leistet hierzu einen hervorragenden Beitrag. Wir Liberale im Landkreis werden auch weiterhin das Projekt politisch positiv begleiten, so Spörr.

Der FDP Vorsitzende sieht in der aktuellen Entwicklung eine logische und seit Jahren gewünschte Konsequenz aus der Reaktivierung der Strecke Passau-Freyung.

Ein Leben mit Blindenführhund?

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde bietet vom 25. April bis zum 27. April 2014 in Petersberg bei Fulda ein Seminar für Blindenführhund-Interessenten an.

In erster Linie richtet sich das Seminarangebot an all diejenigen, die sich ernsthaft mit dem Gedanken auseinander setzen, künftig die Unterstützung eines Blindenführhundes in Anspruch zu nehmen.

„Ein Blindenführhund steigert die Mobilität und Selbständigkeit ungemein. Aber man muss bedenken, dass man mit einem Blindenführhund eine hundelebenlange Partnerschaft eingeht.
Die Entscheidung umfassende Verantwortung für einen gut ausgebildeten Blindenführhund zu übernehmen, sollte niemals aus einer spontanen Laune heraus getroffen werden! Im Gegenteil: Dieser, das Leben verändernde Schritt, bedarf einer tiefgründigen Vorabinformation und will – auch innerhalb der Familie und des gesamten Umfeldes – sehr gut überlegt sein. Ein Blindenführhund muss die individuelle Situation nicht verbessern; es kann durchaus sein, dass sich ein oder mehrere Teilnehmer nach dem Seminar auch gegen einen spezialisierten Vierbeiner entscheiden.“, erklärt Dogxaid Vorsitzender Alexander Spörr die Intention des Seminars.

Vorort gewähren erfahrene Führgespanne, den Seminarteilnehmern, einen theoretischen und praktischen Einblick in den Blindenführhund-Alltag.

Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung von Blindenführhundausbildern Gelegenheit, das Gehen mit einem Hund im Führgeschirr zu erproben.

Nicht zuletzt informieren Fachleute umfassend über die tierärztliche Versorgung, die Gespannprüfung sowie Rechtsfragen rund um das Thema Blindenführhund.

Mehr Informationen über das Seminar erhalten interessierte Leser bei Dogxaid e.V., Telefon 08534 9616-11 oder auf der Vereinshomepage www.dogxaid.org.

​Zweibeiner urlaubsvertreten Blindenführhunde

Tettenweis/Zwiesel. Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde, wird vom 24.01.2014 bis 26.01.2014 wieder Quartier in Zwiesel finden und die Gegend mit Schneeschuhen erwandern. Ein Großteil der Teilnehmer ist sehbehindert oder blind. Teils werden die Wanderer von ihren Blindenführhunden begleitet, die jedoch an diesem Wochenende Freizeit haben und durch sehende Zweibeiner „urlaubsvertreten“ werden. Alexander Spörr, Vorsitzender des Vereins Dogxaid freut sich bereits auf das Event „Der Spaßfaktor für Mensch und Hund ist enorm groß. Nebenbei ist es auch eine hervorragende Möglichkeit Sehende und Blinde zusammen zu bringen und Berührungsängste abzubauen. Gerade Sehende haben oft die Furcht etwas Falsches zu sagen oder zu tun, und das ist dem Inklusionsgedanken hinderlich“.

Interessenten können sich noch unter der Rufnummer 08534 9616-11 anmelden.
Weitere Infos befinden sich auf der Vereinshomepage www.dogxaid.org.

Mehr Engagement zur Erhaltung der Wirtshäuser gefordert

Vilshofen. FDP Kreisrat Hansi Brandl, ehemaliger Gastronom und der Landkreis FDP Vorsitzende Alexander Spörr sind sich einig: Politisch muss mehr geleistet werden um dem sog. Wirtshaussterben entgegen zu treten. Derzeit bereiten den Gastronomen ausufernde GEMA und GEZ Beiträge Sorge. Noch erheblich problematischer zu werten sei die Überregulierung durch Bauvorschriften und Bürokratie. Und nicht zuletzt bereitete den Gastwirten so manche Schwarzgastronomie großen Schaden.

Brandl und Spörr fordern mehr politisches Engagement, hierbei brauche man nicht nur auf Landes- oder Bundespolitik verweisen. Auch kommunalpolitisch könnten die Entscheidungsträger schon einiges mehr leisten.