Wieder auf Tour

Rückblick auf die gemeinsamen Touren von Dogxaid e.V. und Alpenverein.

 2017 waren wir wieder mit Dogxaid, Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde im Winter und Herbst gemeinsam auf Tour. Los ging es im Februar zur traditionellen Schneeschuhwanderung im Bayerischen Wald.

Gruppenfoto am Etappenziel

Unsere Tour führte uns diesmal bei strahlendem Sonnenschein und auf ordentlich schneebedeckten Untergrund zur Rukowitzschachten am Großen Falkenstein. Die besonders Hungrigen machten dort eine ausgiebige Brotzeit und ließen sich die Sonne auf den „Pelz“ brennen. Ein Teil der Gruppe ging noch zu dem „Totenbretterl“. Die nichtsehenden befühlten es und wir diskutierten über das Totenbretterl. Bevor wir den Rückweg antraten, tranken wir noch auf die Ahnen. Den Rückweg ins Tal legten wir zügig zurück. In unserer Pension angekommen, ging es für die einen in die Sauna und für die anderen zum Relaxen bei Kaffee und Kuchen.

 

Am nächsten Tag stand eine Stadtführung durch Zwiesel an. Vorbei ging‘s am Kriegerdenkmal, hier stand früher die Kirche, zum Rathaus, zur Mittelschule, deren Fassade heute denkmalgeschützt ist und die gleichzeitig durch einen Anbau für Freiluftkonzerte im Sommer auch außerhalb des Schulalltags genutzt wird. Die unterirdischen Gänge, die vor vielen hundert Jahren den Bürgern Schutz und die Möglichkeit zur Lagerung von Vorräten boten, sind heute eine Attraktion von Zwiesel, so wurde uns erklärt.

Ziel und Höhepunkt war aber, im „Dom des Bayerischen Waldes“, der Stadtpfarrkirche Sankt Nikolaus, dem Klang der Eisenbarth-Orgel, zu lauschen.

Weißenhofalm

Für unsere Herbsttour hatten wir uns eine Fünf-Almentour vorgenommen. Freitagnachmittag wagten wir bei Nebel von Kleinarl aus den Aufstieg zur Weißenhof auf 1773m. Dort übernachteten wir. Am Samstagmorgen brachen wir bei Regen zur Haupttour auf. Zunächst ging es an der Moosalm und Schüttalm vorbei weiter zur Hubertusalm. Auf diesem Weg trafen wir auf Highlands mit ihren Kälbern, die wir natürlich streicheln mussten. Auf diesem Streckenabschnitt lag der höchste Punkt 1852m der Tour. Nun ging es zur Frauenalm. Dort angekommen, wurden wir von einer Sennerin mit sonnengegerbter Haut und blauen Augen empfangen: „Wir haben seit gestern geschlossen“. Wir machten wohl einen erbärmlichen Eindruck, denn die Sennerin bot uns dennoch heißen, Kaspressknödel und Nudelsuppe an. Gestärkt und aufgewärmt machten wir uns im Regen auf den Rückweg zur Weißenhofalm. Von der Moosalm ab, wurde der Regen stärker und es donnerte immer wieder. Erschöpft und müde erreichten wir unser Nachtquartier. Der Regen geht nun in Schnee über.

Blick durch den Nebel ins Tal

 

Am Sonntagmorgen ging der erste Blick hinaus. Es schneite. Der Schnee der letzten Nacht war liegen geblieben.

Nachdem Frühstück wanderten wir anfangs im Schnee ins Tal zurück. An einem Felsen entdeckten wir das fleischfressende Alpenfettkraut. Gegen Mittag erreichten wir unser Fahrzeug.

 

Mit dem Wetter hatten wir dieses mal kein Glück. Das nächste Mal wird’s besser. Die gemachten spannenden Eindrücke kann uns niemand nehmen.

Neuwahlen wird es nicht geben

BundestagDer Wahlsonntag war ein Paukenschlag. Kurz nach 18:00 Uhr erklärt die SPD nicht erneut mit der Union über eine Große Koalition verhandeln zu wollen. Wenige Minuten später erklärt Nicola Beer von der FDP, dass ihre Partei zu Gesprächen bereit sei. Auch die Grünen können sich eine Regierung aus Union, FDP und Grüne vorstellen.

An der Seite von Frau Merkel kann man als Koalitionär nur verlieren, das lehren die Bündnisse der letzten Jahre. Das schnelle Agieren der SPD ist überraschend clever. Es liegt nun an der Union, Grünen und FDP eine Regierung zu bilden. Sie haben alle diesen Willen geäußert. Sollte dies misslingen zeugt dies von mangelndem Können der Verhandlungspartner. Können sie es auch? Die SPD kann entspannt zu schauen.

Sollte ein Dreierbündnis scheitern, könnte die SPD auf das Unvermögen und den Unwillen der Beteiligten verweisen. Und ggf. als „Retter in der Not“ doch noch in eine Große Koalition einsteigen, mit dem glaubwürdigen Hinweis der uneigennützigen Verantwortung für das Land. Eine Große Koalition würde für Merkels Union „teuer“ werden.

Neben Großer oder „Jamaika“ Koalition gibt es noch die Möglichkeit der Minderheitenregierung. Ist diese realistisch?

Na klar, wenn man jemanden eine Minderheitenregierung zutrauen kann, ist dies Frau Merkel. Sie hat die notwendige Flexibilität wechselnde Mehrheiten zu organisieren. Mit ein wenig Phantasie könnte man sich auch Minister und Staatssekretäre aus anderen politischen Parteien vorstellen. Oder Personen, die diesen nahe stehen.  Somit wären diese Kreise auch ohne Koalitionsvertrag eingebunden. Eine Regierung könnte so funktionieren. Diese müsste nicht einmal schlechter sein als schwierige Jamaika oder Große Koalition Konstellationen.

Die letzte Alternative wären Neuwahlen. Union, Grüne und FDP können daran kein Interesse haben. Die FDP ist froh wieder im Bundestag vertreten zu sein. Die neuen Fraktionsmitglieder würden Neuwahlen kaum mittragen. Die Grünen und die Union werden in diesem Fall auch wenig Chancen haben bessere Ergebnisse ein zu fahren. Bliebe noch die SPD und die AFD. Mit ihrer klaren Aussage am Wahlabend könnte die SPD vielleicht punkten. Es ist aber ein gewagtes Spiel, viele Bürger könnten bei Neuwahlen der SPD die Schuld für einen erneuten Urnengang geben. Zumindest werden die politischen Gegner der SPD den schwarzen Peter unterschieben wollen. Also dürfte auch bei den Sozialdemokraten der Wunsch nach Neuwahlen gering sein. Vermutlich einziger Profiteur wäre die AfD, die das System grundsätzlich in Frage stellt und fälschlicherweise noch mehr Aufwind bekäme. Dies werden die demokratischen Parteien nicht zulassen.

Sie müssen nun zeigen – Demokratie funktioniert.

 

Blindenführ- und Behindertenbegleithunde von Leinenpflicht befreit

Frau wird von ihrem Blindenführhund geführt. Es handelt sich hierbei um eine braune Labrador-Führhündin

Die Stadt Pocking ändert ihre Grünanlagensatzung, um Dienst-, Rettungs-, Jagd-, und Blindenführhunde von der Leinenpflicht zu befreien. Das finde ich richtig gut. Aber was ist mit den anderen Behindertenbegleithunden? Wurden die einfach vergessen?

Oftmals können gerade diese Hunde unangeleint Ihrem Partner eine größere Hilfe sein als mit Leine.

Als Vorsitzender von Dogxaid e.V. gehe ich natürlich solchen Ungereimtheiten nach und mache die Stadt Pocking in einem Brief auf diesen Sachverhalt aufmerksam.

In einem persönlichen Gespräch mit einem Verantwortlichen wurde mir mitgeteilt, man habe bisher von Behindertenbegleithunden noch nie gehört. Dieser Satz ist mir nicht neu, denn tatsächlich wissen viele Mitbürger nichts darüber. Hier müssen die Selbsthilfegruppen wie Dogxaid e.V. noch Öffentlichkeitsarbeit leisten. Aber zurück zu obigen Gespräch, bei dem mir im weiteren Verlauf zugesichert wurde, auch die Behindertenbegleithunde vom Leinenzwang zu befreien. Und dies ist mittlerweile auch geschehen.

Man sieht es lohnt sich aufzuklären.

Die Bessermenschen

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Wenn man sich beim Thema Asyl und Flüchtlinge humanistisch äußert wird einem sehr schnell abfällig vorgehalten man sei ein “Gutmensch”.

Tatsächlich meinen diejenigen, die sich so ausdrücken, sie selbst seien „Bessermenschen“.

Aus unserer Geschichte sollten wir gelernt haben: „Bessermenschen sind die Mitläufer und Täter von morgen.“

Zeigt Flagge! – We have the power!

 

Dogxaid und Alpenverein streifen durch den winterlichen Nationalpark

Die nun seit Jahren bestehenden Kooperation zwischen Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Servicehunde und dem Alpenverein Pocking wird auch im kommenden Jahr fort geführt. Die Vorsitzenden Rudolf Allmeroth und Alexander Spörr einigten sich für die kommende Winterwanderung mit Blinden und Sehbehinderten und deren Führhunden auf das erste Februarwochenende vom 6. bis 8. Februar 2015. Die Wanderung wird bei guten Schneeverhältnissen als Schneeschuhwanderung im Nationalpark Bayerischer Wald durchgeführt. Übernachten wird die Gruppe in Zwiesel. Sehende und blinde bzw. sehbehinderte Interessenten können sich beim Verein Dogxaid e.V. unter der Rufnummer 08534 9616-11 oder auf dessen Homepage www.dogxaid.org informieren. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Dezember 2014 möglich.

Offenheit füreinander und freundschaftliches Miteinander!

Wanderungruppe unterwegs auf dem Feuerkogel

Wanderungruppe unterwegs auf dem Feuerkogel

Tettenweis/Ebensee. Mobilität ist das A und O für jeden von uns und bedeutet Freiheit! Das erleben viele als vollkommen normal. Doch Menschen mit Behinderung stellt dies oft vor Probleme; Barrieren im Alltag hindern sie mitunter daran, das gleichermaßen auszuleben. Aber es geht auch anders. Das beweisen Dogxaid e.V. – unabhängiger Selbsthilfeverein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde mit Sitz in Tettenweis – und Alpenvereinsmitglieder der Sektion Pocking seit Jahren.

Seit 2009 gehen sie gemeinsam auf Schneeschuhtour im Bayerischen Wald. Ab 2010 ergänzt ein Wanderwochenende in der Oberösterreichischen Alpenregion den Terminkalender beider Vereine. Am Freitagnachmittag trafen sich 14 gut gelaunte Teilnehmer (4 blind bzw. sehbehindert und zehn sehend) in Ebensee/Salzkammergut. 3 ausgebildete Blindenführ- und ein Familienhund vervollständigten das Wanderrudel. Die Seilbahn brachte die Gruppe auf 1.625 m Höhe zum Feuerkogelhaus.

Peggy Jacob aus Leipzig (Schriftführerin bei Dogxaid e.V.) organisiert mit Alexander Spörr von Beginn an diese Begegnungsaktivitäten. Peggy Jacob sagt: “Wir suchen ganz bewusst kleinere Quartiere, die möglichst gut erreichbar sind, in denen wir uns als Blinde selbstständig orientieren können und wo auch unsere Hunde als Gäste herzlich willkommen sind.” Sie fügt hinzu, dass dies oft nicht so einfach ist. Aber bisher hätten sie bei der Auswahl der Unterkunft stets ins Schwarze getroffen.

Nach der teilweise langen Anreise wurde es für den ersten Tag bei einem entspannten Spaziergang belassen. Mit ausreichend Proviant im Gepäck ging es am nächsten Morgen auf Wandertour. Auf 1.707 m Höhe,am Europakreuz des Alberfeldkogel angekommen, war der erste Anstieg bewältigt und man wünschte sich gegenseitig Berg heil. Am Tag zuvor nutzten die vier blinden Teilnehmer bereits die Gelegenheit, in der Talstation der Feuerkogelseilbahn ein Modell des Europakreuzes zu ertasten. Der Begleittext wurde aus dem Flyer vorgelesen. Weiter führte die gut zu bewältigende Route zum Helmeskogel. Auf 1.633 m trug sich die Gruppe ins Gipfelbuch ein und rastete in unmittelbarer Nähe ausgiebig. Auch der Rückweg zum Feuerkogelhaus stellte für niemanden ein Problem dar. Alle waren zu jeder Zeit sicher unterwegs. Jeder blinde Wanderer fand mit seinem Begleiter schnell die für ihn angenehmste Führ-Methode heraus. Gegenseitiges Vertrauen spielt dabei eine wesentliche Rolle. So konnten auch Stellen mit Geröll oder steilere Anstiege unkompliziert gemeistert werden. Alexander Spörr, Vorsitzender von Dogxaid e.V. erklärt: “Jedem unserer zumeist blinden/sehbehinderten Teilnehmer stellen wir bei den Wanderungen einen sehenden Begleiter zur Seite. Darüber hinaus nehmen wir weitere sehende Wanderer mit, die z.B. bei schwierigen Passagen zusätzlich unterstützen. Auch ist es wichtig, die mitlaufenden Hunde im Blick zu behalten – diese haben bei den Touren mit uns unterwegs keine Verpflichtungen und genießen ihre Freizeit entsprechend ausgelassen.” Er hebt ergänzend hervor: “Dogxaid e.V. legt sehr hohen Wert darauf, dass die sehenden Begleiter insbesondere zuverlässig, umsichtig und aufmerksam agieren, aber auch aufgeschlossen dafür sind, Landschaft, Pflanzen, etc. beschreibend näher zu bringen.” Beide Hüttenabende klangen in der gemütlichen Atmosphäre des Feuerkogelhauses lustig aus. Nette Gespräche standen ebenso im Mittelpunkt.

Bevor es am Sonntagmittag mit der Seilbahn wieder ins Tal ging, entschied sich die Gruppe noch für einen lockeren Spaziergang auf dem Almen-Rundweg. Sieben Teilnehmer – zwei sehbehindert und fünf sehend – waren dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Sie empfanden das gemeinsame Erlebnis durchweg als echte Bereicherung. Sie sind dankbar für die gewonnenen Eindrücke und gesammelten Erfahrungen. Ein sehendender Mitwanderer erwähnte resümierend, dass er noch nie so bewusst auf den Weg geachtet hat. Auch ein 13-jähriger sehender Mitwanderer der nach negativen Erfahrungen mit Hunden seine Angst vor Hunden besiegen wollte stellte stolz fest, dass Dank des Wochenendes seine Angst vor Hunden weniger geworden ist.

Ein Leben mit Blindenführhund?

Alexander Spörr

Alexander Spörr

Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde bietet vom 25. April bis zum 27. April 2014 in Petersberg bei Fulda ein Seminar für Blindenführhund-Interessenten an.

In erster Linie richtet sich das Seminarangebot an all diejenigen, die sich ernsthaft mit dem Gedanken auseinander setzen, künftig die Unterstützung eines Blindenführhundes in Anspruch zu nehmen.

„Ein Blindenführhund steigert die Mobilität und Selbständigkeit ungemein. Aber man muss bedenken, dass man mit einem Blindenführhund eine hundelebenlange Partnerschaft eingeht.
Die Entscheidung umfassende Verantwortung für einen gut ausgebildeten Blindenführhund zu übernehmen, sollte niemals aus einer spontanen Laune heraus getroffen werden! Im Gegenteil: Dieser, das Leben verändernde Schritt, bedarf einer tiefgründigen Vorabinformation und will – auch innerhalb der Familie und des gesamten Umfeldes – sehr gut überlegt sein. Ein Blindenführhund muss die individuelle Situation nicht verbessern; es kann durchaus sein, dass sich ein oder mehrere Teilnehmer nach dem Seminar auch gegen einen spezialisierten Vierbeiner entscheiden.“, erklärt Dogxaid Vorsitzender Alexander Spörr die Intention des Seminars.

Vorort gewähren erfahrene Führgespanne, den Seminarteilnehmern, einen theoretischen und praktischen Einblick in den Blindenführhund-Alltag.

Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung von Blindenführhundausbildern Gelegenheit, das Gehen mit einem Hund im Führgeschirr zu erproben.

Nicht zuletzt informieren Fachleute umfassend über die tierärztliche Versorgung, die Gespannprüfung sowie Rechtsfragen rund um das Thema Blindenführhund.

Mehr Informationen über das Seminar erhalten interessierte Leser bei Dogxaid e.V., Telefon 08534 9616-11 oder auf der Vereinshomepage www.dogxaid.org.

​Zweibeiner urlaubsvertreten Blindenführhunde

Tettenweis/Zwiesel. Dogxaid e.V., Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde, wird vom 24.01.2014 bis 26.01.2014 wieder Quartier in Zwiesel finden und die Gegend mit Schneeschuhen erwandern. Ein Großteil der Teilnehmer ist sehbehindert oder blind. Teils werden die Wanderer von ihren Blindenführhunden begleitet, die jedoch an diesem Wochenende Freizeit haben und durch sehende Zweibeiner „urlaubsvertreten“ werden. Alexander Spörr, Vorsitzender des Vereins Dogxaid freut sich bereits auf das Event „Der Spaßfaktor für Mensch und Hund ist enorm groß. Nebenbei ist es auch eine hervorragende Möglichkeit Sehende und Blinde zusammen zu bringen und Berührungsängste abzubauen. Gerade Sehende haben oft die Furcht etwas Falsches zu sagen oder zu tun, und das ist dem Inklusionsgedanken hinderlich“.

Interessenten können sich noch unter der Rufnummer 08534 9616-11 anmelden.
Weitere Infos befinden sich auf der Vereinshomepage www.dogxaid.org.

Landkreis Passau fortschrittlich bei der Umsetzung der Taxitarifordnung

Alexander Spörr

Alexander Spörr

„Mehr mobile Freiheit für Servicehundehalter“. Unter diesem Motto kämpft die bundesweit agierende Selbsthilfeorganisation der Blindenführ- und Servicehundehalter Dogxaid e.V. für den Nachteilsausgleich, das Hilfsmittel Servicehund unentgeltlich im Taxi mit nehmen zu dürfen.

In Bayern sei es dem Verein Dogxaid gelungen, den zuständigen Minister davon zu überzeugen die bayerische Mustertaxitarifordnung im Sinne der Betroffenen zu ändern, erklärt Vereinsvorsitzende Alexander Spörr.

Nun setzte der Landkreis Passau, in dem Dogxaid seine Geschäftstelle hat, als einer der ersten bayerischen Kommunen die neue Taxitarifordnung um. Spörr freut sich über die Unterstützung des Landrats Franz Meyer und würdigt dies mit „Der Landkreis handelt damit fortschrittlich im Sinne der UN-Behindertenkonvention, der Inklusionsgesellschaft und natürlich der Betroffenen.“